Was wir tun

Forschung und Praxis

Strategischer Überblick

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Teil unseres Förderprogramms Grand Challenges ist ein Projekt zur Entwicklung eines neuen Polioimpfstoffs auf der Basis von inaktiven Virenteilen, die von einer mikroskopisch feinen Schicht aus Fettmolekülen überzogen sind.

UNSER ZIEL:

Wir wollen, dass wissenschaftliche Forschung in den Bereichen stattfindet, in denen sie wirkliche Veränderungen auslösen kann. Forschungsergebnisse müssen schneller verwertbar gemacht und Lösungen entwickelt werden, die die gesundheitlichen Bedingungen von Menschen verbessern und Leben retten können.

Herausforderungen

ÜBERSICHT

In enger Zusammenarbeit mit anderen globalen Stiftungsbereichen versuchen wir Mittel für die wissenschaftliche Forschung bereitzustellen, um praktischere Anwendungen vorhandener Lösungen und vollständig neue Lösungen zu entwickeln, wo bislang keine bestanden.

Zu unseren Schwerpunkten gehören Impfstoffe, Medikamente, Gesundheit von Müttern und Kindern und die Bekämpfung von Stechmücken als Überträgern von Krankheitserregern.

Aus Forschungsergebnissen müssen schneller umsetzbare Lösungen werden. Potentielle Ansätze müssen in Bezug auf ihre Verwertbarkeit beurteilt und vor Eintritt in die teure und zeitintensive Phase klinischer Studien optimiert werden.

Im Rahmen unseres Förderprogramms Grand Challenges haben wir hochinnovative Forscher für unsere Ziele gewonnen und setzen uns für ein globales Netzwerk von Forschungsinitiativen und Fördergemeinschaften ein.

Für unsere Strategie der Forschung und Praxis, die zuletzt 2012 aktualisiert wurde, ist Chris Wilson verantwortlich. Er ist Direktor der Initiative, die zum Stiftungsbereich Globale Gesundheit gehört.

Forschung und Innovationen sind wesentliche Voraussetzungen für eine Verbesserung der gesundheitlichen Bedingungen von Menschen und helfen Leben zu retten. Impfstoffe verhindern verheerende Infektionen und Krankheiten. Medikamente werden bei der Behandlung von Kranken eingesetzt. Mithilfe von medizinischen Geräten können Gesundheitsdienstleister Krankheiten diagnostizieren und den Gesundheitszustand von Menschen insgesamt verbessern. Diese Instrumente bringen für die ärmsten und am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen dieser Welt in zunehmendem Maß deutliche Vorteile mit sich.

Es gibt jedoch noch nicht genügend wirksame, angemessene und erschwingliche Lösungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Bedingungen in den Entwicklungsländern. Gerade jene Probleme, die die Ärmsten dieser Welt unverhältnismäßig stark belasten, erhalten zu wenig finanzielle Unterstützung. Schätzungen zufolge entfallen nur 10 % aller Aufwendungen für die Gesundheitsforschung auf Krankheiten, die 90 % der weltweiten Gesundheitsbelastungen ausmachen. Darüber hinaus wird die Erforschung von vernachlässigten Krankheiten und den davon betroffenen Bevölkerungsgruppen nur begrenzt gefördert. Die besten Wissenschaftler weltweit werden nicht ausreichend eingebunden.

Die Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien zur endgültigen Ausrottung von Polio ist von größter Dringlichkeit. Wir benötigen neue Impfstoffe für HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose (TB). Konventionelle Therapiemethoden gegen TB und Malaria verlieren aufgrund wachsender Resistenzentwicklung ihre Wirksamkeit. Viele Diagnosetests sind entweder inadäquat oder stehen armen Gemeinschaften nicht zur Verfügung. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Methoden der Familienplanung werden neue und erschwingliche Verhütungsmittel gebraucht. Neue Lösungen für sichere Geburten und die sichere Entfaltung und Entwicklung von Kindern sind ebenfalls unerlässlich.

Chancen

Wissenschaftliche Forschung kann zu enormen Fortschritten bei der Bekämpfung von weltweiten Gesundheits- und Entwicklungsproblemen beitragen, sofern wir uns auf wesentliche Aufgaben konzentrieren. Wir benötigen bahnbrechende Innovationen und müssen potentiell zukunftsweisende Ideen entwickeln und verfolgen, auch auf die große Gefahr hin, dass sie scheitern.

Ein kabelloses Überwachungsgerät, das die Vitalparameter von Mutter und Kind erfasst, könnte eine kostengünstige Lösung für die Erforschung von Frühgeburten darstellen.

Ein Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen, Regierungen, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen (NRO) und der Privatwirtschaft kann bei der Verbesserung der weltweiten Gesundheits- und Entwicklungsbedingungen außerordentliche Fortschritte erzielen: Neue Forschungsergebnisse und Technologien hätten auf die Situation von Familien und Kindern klare positive Auswirkungen.

Neue Antworten auf wesentliche Gesundheitsprobleme lassen sich nur durch vereinte Anstrengungen finden, zudem es Wissenslücken in Bezug auf die Ursachen dieser Probleme zu schließen gilt. Der Projektverlauf von der Entwicklung bis zur Bereitstellung muss von Anfang an festgelegt und die Erprobung von Instrumenten und Technologien sowie die Umstände ihrer Einführung und ihre Verwendung sorgfältig geplant werden. Die fachübergreifende Zusammenarbeit und Koordination von Forschern und Gebern muss gefördert werden. Nur dann können nachhaltige Lösungen entstehen, die in großem Umfang volle Wirksamkeit zeigen.

Unsere Strategie

In enger Zusammenarbeit mit anderen globalen Bereichen der Bill & Melinda Gates-Stiftung sollen im Rahmen des Programms Forschung und Praxis Präventions-, Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen für ansteckende Krankheiten sowie Krankheiten, die Mütter, Kleinkinder und Kinder besonders betreffen, entwickelt werden. Voraussetzung dafür ist, dass wir Defizite im wissenschaftlichen Wissen identifizieren und beseitigen und neue technologische Plattformen entwickeln bzw. implementieren, die Forschungsarbeiten im Sinne unserer Zielsetzung vorantreiben können. Außerdem müssen wir die Entwicklung zukunftsweisender Ideen fördern.

Unser gesamtes Engagement zielt darauf ab, Lösungen zu entwickeln, die in den Entwicklungsländern auf Akzeptanz stoßen und dort nachhaltig bereitgestellt werden können. Aus Forschungsergebnissen müssen schneller umsetzbare Lösungen werden. Potentielle Instrumente wie Impfstoffkandidaten müssen in Bezug auf ihre Anwendbarkeit beurteilt und vor Eintritt in die teure und zeitintensive Phase klinischer Studien optimiert werden.

Wir sind auf der Suche nach kreativen Köpfen, die überall auf der Welt in verschiedenen Disziplinen Ideen und Lösungen entwickeln. Außerdem fördern wir die Forschung auf vielfältige Art und Weise, darunter auch durch unser Förderprogramm Grand Challenges. Gemeinsam mit unseren Partnern in diesem Programm sowie mit Regierungsbehörden und anderen Geberorganisationen legen wir besonders prioritäre Einsatzbereiche fest, fördern die Zusammenarbeit zwischen Forschern und setzen uns für ein globales Netzwerk von Forschungsinitiativen und Fördergemeinschaften ein.

Schwerpunktbereiche

Zu unseren Schwerpunkten gehören die Impfstoff- und Arzneimittelforschung, die Gesundheit von Müttern und Kindern und die Bekämpfung von Stechmücken als Überträgern von Krankheitserregern.

Impfstoffforschung

Zu den Problemen der Impfstoffforschung zählen unter anderem die unzureichende Qualität und mangelnde Vielfalt der präklinischen Impfstoffkandidaten, das schleppende Zulassungsverfahren zu ersten Studien am Menschen sowie die hohen Kosten klinischer Studien. Zwischen dem Zeitpunkt, zu dem ein geeignetes Zielmolekül definiert wird, und der Bereitstellung eines neuen Impfstoffs vergehen im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre.

Ein kostengünstiges Impfpflaster mit Mikronadeln für die Impfung mit inaktiviertem Polioimpfstoff befindet sich in der Testphase.

Wir unterstützen Technologien, mit deren Hilfe vielversprechende Impfstoffkandidaten identifiziert und optimiert werden können, bevor sie in die kostenintensiven und zeitaufwändigen klinischen Studien überführt werden. Von uns geförderte Forschungsarbeiten sollen aufzeigen, welchen Einfluss Gesundheitsfaktoren wie Mangelernährung und Koinfektionen auf die Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten und die Wirksamkeit von Impfstoffen haben. Darüber hinaus wollen wir effizientere Modelle der Kooperation mit wichtigen Impfstoffherstellern entwickeln, um gemeinsame Geschäftsmöglichkeiten erkennen und nutzen zu können.

Im Rahmen unserer Impfstoffforschung legen wir den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Impfstofftechnologien und auf eine schnellere Generierung von TB-Impfstoffkandidaten. Außerdem wollen wir Wissenslücken schließen, um die Ausrottung von Polio voranzutreiben, und eine neue Strategie zur Entwicklung eines allgemein wirksamen HIV/AIDS-Impfstoffs testen.

Arzneimittelforschung

Antimikrobielle Medikamente gehören zu den Grundpfeilern der Therapie von Infektionskrankheiten. Für die Behandlung jener Krankheiten, die in den Entwicklungsländern die größte Gesundheitsbelastung darstellen, stehen jedoch relativ wenige Medikamente zur Verfügung. Resistente Malaria- und TB-Erreger stellen ebenfalls eine wachsende Gefahr dar.

Wir wollen die Identifikation der vielversprechendsten Medikamentenkandidaten vorantreiben. Genau wie in der Impfstoffforschung setzen wir dabei auf Kooperationen mit der Pharmaindustrie, die über umfangreiche Ressourcen und Kompetenzen verfügt. Neue Technologien und Ansätze sind notwendig, um die Entwicklung und Verbreitung von Resistenzen gegen Medikamente einzudämmen und neue Formulierungen und Technologien zur Bereitstellung anbieten zu können.

Wir fördern die Entwicklung einer neuen Generation von wirksamen Medikamenten mit geringem Giftstoffgehalt zur Behandlung von Malaria, TB, viszeraler Leishmaniose (Schwarzfieber), Afrikanischer Trypanosomiasis (Schlafkrankheit), Onchozerkose (Flussblindheit) und Elephantiasis sowie für schwere Durchfallerkrankungen. Außerdem unterstützen wir die Entwicklung neuer Technologien bei der Empfängnisverhütung, einschließlich nichthormoneller Verhütungsmittel, die sich beachtliche Fortschritte in den Werkstoffwissenschaften, Biologie und Chemie zu Nutzen machen.

Gesundheit von Müttern und Kindern

Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen sind notwendig, um festzustellen, welchen Einfluss Faktoren wie Ernährung, Erkrankungen und Umweltgifte auf die Gesundheit von Müttern, Ungeborenen, Neugeborenen und Kleinkindern haben.

Ein australisches Team von Forschern arbeitet an einer inhalierbaren Form des Hormons Oxytocin, das bei der Behandlung von Nachblutungen eingesetzt wird.

Frühgeburten sind eine der häufigsten Ursachen der Kindersterblichkeit. Wir wollen die Hintergründe erforschen und innovative Strategien zur Prävention entwickeln. Wir fördern Projekte, die die Gründe für vorgeburtliche Wachstumsverzögerung und Wachstumsrückstand während der ersten zwei Lebensjahre von Kindern untersuchen. In dieser Phase können Gesundheitsprobleme zu einer Beeinträchtigung der Wachstumsentwicklung und der gesamten späteren Gesundheit führen. Daher müssen zur Prävention und Behandlung von Wachstumsstörungen wie Kleinwuchs neue Ansätze entwickelt werden. Im Rahmen eines dieser Projekte werden Standardentwicklungswerte festgelegt, die auf weltweit gesammelten Daten zum fetalen Wachstum unter optimalen Bedingungen beruhen. Wir fördern darüber hinaus Forschungsarbeiten zum Zeitraum, der mit den Wehen beginnt und 48 Stunden nach der Geburt endet. Diese Zeit ist für Mütter und Neugeborene mit den größten Risiken verbunden. Ein weiteres Projekt ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Oxytocin als Trocken-Puder-Inhalation zur Behandlung von Blutungen nach der Geburt.

Bekämpfung von Stechmücken als Überträger von Krankheitserregern

Viele Millionen Menschen infizieren sich jährlich mit gefährlichen Krankheiten. Verantwortlich für die Übertragung der Krankheitserreger sind Stechmücken. Eine wesentliche Strategie in der Bekämpfung dieser Krankheiten ist die Verwendung von Insektiziden gegen diese Stechmücken, die auch als Vektoren bezeichnet werden. Stechmücken entwickeln jedoch zunehmend Resistenzen gegen verfügbare Insektizide, während sich andere Insektizide aufgrund ihres hohen Giftstoffgehalts nicht für einen breit angelegten Einsatz eignen. Auch Änderungen von Verhaltensweisen können einen Beitrag zur Wirksamkeit leisten, wie z. B. die Verwendung von Moskitonetzen. Dies erfordert allerdings gleichzeitig die Finanzierung von Vertriebssystemen.

Im Rahmen unserer Unterstützung für die Vektorkontrolle fördern wir biologische und genetische Lösungen genauso wie neue chemische Ansätze, mit deren Hilfe Krankheitserreger übertragende Populationen von Stechmücken reduziert bzw. unschädlich gemacht werden können. Eines der Projekte zur Bekämpfung von Denguefieber mithilfe von biologischen Maßnahmen gehörte anfangs zu unserem Förderprogramm Grand Challenges im Stiftungsbereich Globale Gesundheit. Inzwischen werden dazu Feldversuche in Australien durchgeführt und auch Brasilien, Indonesien, Vietnam und Thailand haben bereits Feldversuche beantragt.

Im Rahmen unseres Förderprogramms Grand Challenges Explorations unterstützen wir verschiedene Vektorkontrollprojekte, die beispielsweise Infrarotlicht wie ein unsichtbares, leicht zu handhabendes Moskitonetz verwenden. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur endgültigen Ausrottung von Malaria.

Unterstützte Programme

Das Förderprogramm Grand Challenges

Unser Förderprogramm Grand Challenges ist eine der Möglichkeiten, um bahnbrechenden Ideen in Bezug auf globale Gesundheit und Entwicklung zum Durchbruch zu verhelfen. Wir suchen weltweit nach kreativen Köpfen in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, die auf spezifische Herausforderungen der globalen Gesundheit und Entwicklung innovative Antworten geben können. Dabei sollen natürlich auch jene nicht ausgeschlossen werden, die in diesem Bereich bislang noch nicht aktiv waren.

Ein von einem US-amerikanischen Unternehmen entwickeltes Gerät, das Mikronadeln und Vakuumsauger für sichere und schmerzfreie Blutentnahmen zu medizinischen Untersuchungszwecken einsetzt.

Das Programm Grand Challenges, das zum Stiftungsbereich Globale Gesundheit gehört, wurde 2003 ins Leben gerufen. Sein Schwerpunkt liegt auf den anhaltenden Herausforderungen, die sich bei der Verbesserung der Gesundheitsbedingungen in den Entwicklungsländern stellen. Anfangs lag der Förderetat bei über 450 Millionen US-Dollar, die im Rahmen von 45 Projekten an Wissenschaftler in 33 Ländern vergeben wurden. 2011 starteten wir weitere Förderinitiativen, um Biomarker in Bezug auf Gesundheit und Krankheit festzulegen und neue Wege bei der Sicherung gesunder Geburten und der kindlichen Fort- und Weiterentwicklung zu beschreiten.

2008 entstand das Projekt Grand Challenges Explorations, das progressive Lösungen in spezifischen Bereichen fördert. Für jede vielversprechende Idee genügt ein einfacher zweiseitiger Online-Antrag. Andere Informationen werden zunächst nicht benötigt. Erste Förderleistungen erreichen eine Höhe von 100.000 US-Dollar. Für erfolgreiche Projekte besteht die Möglichkeit einer Anschlussförderung von bis zu einer Million Dollar.

Bislang wurden im Rahmen des Grand Challenges Explorations-Projekts fast 800 Projektförderungen an Wissenschaftler in 53 Ländern vergeben. Ursprünglicher Fokus des Programms waren Fragen der globalen Gesundheit. Heute wird es jedoch von einer steigenden Anzahl anderer Stiftungsteams auch für andere, neue Inhalte eingesetzt. Dazu zählt beispielsweise das Thema Hilfe hilft doch – Weitersagen! Unter diesem Titel sollen neue Geschichten geschrieben und erzählt werden, die Menschen zur Unterstützung der Entwicklungshilfe und arbeitssparender Innovationen für die Frauen unter den Kleinbauern motivieren sollen.

Regierungen und NROs entwerfen heute ihre eigenen Grand Challenges-Projekte, die sie in Zusammenarbeit mit der Stiftung und unabhängig von ihr mit erheblichen Mitteln ausstatten. So stellt beispielsweise die kanadische Regierung der gemeinnützigen Organisation Grand Challenges Canada 225 Millionen Kanadische Dollar zur Verfügung, um neue Ideen zur Verbesserung der globalen Gesundheit auf der Basis wissenschaftlicher, sozialer und wirtschaftlicher Innovationen zu entwickeln. Die US-amerikanische Agency for International Development (USAID) hat eine Serie von Grand Challenges for Development-Projekten ins Leben gerufen, von denen das erste, Saving Lives at Birth, eine von Grand Challenges Canada und der Stiftung gemeinsam getragene Initiative, sichere Geburten gewährleisten soll. 2012 wurde Grand Challenges Brazil als partnerschaftliches Rahmenkonzept zwischen der brasilianischen Regierung und der Stiftung aus der Taufe gehoben. Die erste gemeinsame Initiative hatte die Verringerung von Frühgeburten zum Ziel.

Programm für ethische, soziale und kulturelle Fragen

Ethische, soziale und kulturelle Aspekte sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten Stiftungsarbeit. Wir sind nicht nur bemüht, den mit uns arbeitenden Gemeinschaften gegenüber Respekt zu zeigen und auf sie einzugehen, sondern wir wollen auch größtmögliche Akzeptanz für unsere Anstrengungen schaffen. Ohne sie ist kein Erfolg möglich.

Ein internationales Team von Biologen untersucht, wie die Lebensdauer von Stechmücken, die den Erreger des Denguefiebers übertragen, reduziert werden kann.

Unser Programm für ethische, soziale und kulturelle Fragen (ESC, Ethical, Social, and Cultural Program) war ursprünglich als Unterstützung für das Grand Challenges-Projekt im Stiftungsbereich Globale Gesundheit gedacht. Inzwischen arbeiten Programmteams aus allen Stiftungsbereichen daran mit, um kulturelle Barrieren in den Initiativen im Bereich der globalen Gesundheit und Entwicklung zu antizipieren und ihnen besser begegnen zu können. Zu den kürzlich im Rahmen des ESC-Programms durchgeführten Arbeiten gehören Anleitungen, wie Gemeinschaften bei TB-Arzneimitteltests besser eingebunden und poliobezogene Daten ausgetauscht werden können.

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